Hilfswerk für behinderte Kinder e. V.
Pony-Station "Toni Hämmerle" Pony-Station "Toni Hämmerle"

Eine Polonaise nach der anderen

Eine Polonaise nach der anderen

Kinderkarneval der Pony-Station in der Stadthalle

Der „Po-Ki-Ka" bringt ganz unterschiedliche Nachwuchsgruppen der verschiedenen Ahlener Karnevalsgesellschaften auf die Bühne. Sie zeigen, zum Teil auch in Solos, was sie können. Fotos: Reinhard Baldauf

Stadtprinz Heinzpeter I. bekam mit Johanna I. für einen Tag eine Prinzessin an die Seite gestellt.

Thorsten Pälmke, Dr. Olaf Gericke, Anni Pietrzik und Dr. Alexander Berger (v.l.)

Kleine Leute ganz groß - beim Kinderkarneval der Pony-Station „Toni Hämmerle".

Von Reinhard Baldauf

AHLEN. Wenn die Pony-Station „Toni Hämmerle" zum Kinderkarneval ruft, dann ist die Stadthalle zum Bersten voll. Am Mittwoch feierten Kinder mit und ohne Behinderung mit ihren Eltern und/ oder Betreuern begeistert Karneval.
Die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung lieferten zahlreiche Programmpunkte. Für die Ahlener Karnevalsgesellschaften ist es ohnehin eine gute Tradition, den „Ponystation-Kinder-Karneval" (Po-Ki-Ka) zu unterstützen.
Der Vorsitzende der Pony-Station, Thorsten Pälmke, begrüßte die kleinen und großen Narren sowie hohen Besuch. Aus dem Kreishaus war Landrat Dr. Olaf Gericke gekommen und auch Bürgermeistes Dr. Alexander Berger war wieder mit Begeisterung dabei. Thorsten Pälmke, Alexander Berger und Olaf Gericke huldigten einer ganz wichtigen Person an diesem Nachmittag: Anni Pietrzik, der beliebten „Po-Ki-Ka"-Sitzungspräsidentin.
Sie führte wieder humorvoll durch das bunte Programm und ließ eine närrische Rakete nach der anderen steigen. Die beiden Politiker hatten sogar ein „Flachgeschenk" dabei. Für Anni Pietrzik gab es den neuen Kreishaus-Karnevalsorden, den selbstverständlich auch Thorsten Pälmke erhielt.
Den Programmauftakt machte dann die Trommlergruppe von der Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum. Dann marschierte das Kinderprinzenpaar Michel I. und Nika I. mit Standartenträgerin Lea sowie der „Kükengarde" ein. Die närrischen Nachwuchstalente der „Narrhalla Ahlensis" mischten mächtig auf. Da hatte es Seine Tollität Heinzpeter I. schwer, das noch zu überbieten. Aber er hatte ja neben seinem großen Gefolge auch die „Happy Trumpets" unter der Leitung von Ralf Doodt dabei.
Der Ahlener Stadtprinz wird meist nur „HP" genannt. Sitzungspräsidentin Anni machte aus dieser Abkürzung für Heinzpeter ganz einfach „Happy Prinz". Keine Frage - die Tollität bekam seine Prinzessin für einen Nachmittag an die Seite gestellt. Johanna I. erhielt zahlreiche Geschenke, bevor sie mit ihrem Karnevalsprinzen das weitere Programm verfolgte (wie berichtet).
Auf der Bühne ging es Schlag auf Schlag. Nach "Nett-un-oerndlik"-Tanzmariechen Chiara schmetterte sich Florian von der Vinzenz-von-Paul-Schule die Seele aus dem Leib und wurde mächtig gefeiert. Erfreut war Anni Pietrzik, dass „Klein-Köln" seit Jahren dabei ist. Die Vorhelmer hatten die „Mini-Nixen" mit einem Showtanz geschickt.
Nach dem Musikzug aus Nordkirchen wirbelte das Tanzduo Finja und Sophie der „Neustädter" über die Bühne. Es ging mit Tanz weiter. Von den „Freudenthälern" war Tanzmariechen Leoni die Vorbotin für Sänger Dirk Gebhardt. Er ließ eine Polonaise nach der anderen durch den Saal toben. Vor dem Finale brachte der ACC seine Jugendtanzgarde auf die Bühne und DJK „Vorwärts" ihre Showtanzgruppe.
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Ahlener Zeitung