Satzung
der
Pony-Station „Toni Hämmerle“
Hilfswerk für behinderte Kinder e. V.


Präambel

Die Pony-Station „Toni Hämmerle“, durch Initiative und unermüdlichen Einsatz des Masseurs Willi Schwienhorst in Ahlen zur Förderung behinderter Kinder ins Leben gerufen, soll im Interesse der Sache durch Gründung eines eingetragenen Vereines einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Einverständnis mit der Jahreshauptversammlung vom 25.06.2003 wurde folgende Satzungsänderung beschlossen:


§1
Name und Sitz des Vereines

Der Verein führt den Namen Pony-Station „Toni Hämmerle“ Hilfswerk für behinderte Kinder e. V.. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Sitz des Vereines ist 59227 Ahlen.


§ 2
Zweck des Vereines

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereines ist die Förderung von geistig und körperlich behinderten Kindern. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Veranstaltungen für geistig und körperlich behinderte Kinder.
Den Kindern sollen durch Reiten sowie durch Pflege und Betreuung von Ponys erhöhte Lebenskraft und größeres Selbstvertrauen vermittelt werden. Ferner sollen sie durch Einbeziehung gesunder Kinder vor Isolierung in der Gesellschaft bewahrt werden. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Zusätzlicher Zweck des Vereines ist, die von ihm genutzten Räume langfristig instand zu halten und zu verbessern um einen angenehmen Aufenthalt für geistig und körperlich behinderte Kinder zu schaffen. Des weitern möchte der Verein eine artgerechte Haltung seiner Ponys langfristig gewährleisten.


§ 3
Gemeinnützigkeit

Die Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.


§ 4
Einnahmen und Ausgaben

Der Erfüllung des Vereinszweckes dienen Beiträge der Mitglieder, private Spenden, Zuwendungen der öffentlichen Hand und die Erträge aus dem Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Höhe des Jahresmitgliedsbeitrages wird von der Jahreshauptversammlung festgesetzt und gilt bis zur nächsten Änderung des Mitgliedsbeitrages durch die Jahreshauptversammlung.


§ 5
Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereines können natürliche und juristische Personen sein. Wer gewillt ist, Mitglied zu werden, hat dieses schriftlich zu beantragen. Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Beitragszahlung zu befreien. Behinderte Mitglieder sind unter sozialen Aspekten durch Beschluß des Vorstandes von der Beitragszahlung zu befreien. Jugendliche unter 18 Jahren sind bei Mitgliederversammlungen nicht stimmberechtigt.


§ 6
Austritt aus dem Verein

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres möglich. Er ist dem Vorstand schriftlich zu erklären.


§ 7
Ausschluß aus dem Verein

Durch die Mitgliederversammlung kann ein Mitglied ausgeschlossen werden. Der Ausschluß ist nur aus wichtigem Grund zulässig (z. B. Nichtzahlung der fälligen Mitgliedsbeiträge). Vor der Entscheidung ist dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausgeschlossene kann zur nächsten Jahreshauptver-sammlung Berufung gegen den Ausschluß einlegen.


§ 8
Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich im Verein außerordentliche Verdienste erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch den Vorsitzenden. Die Ehrenmitglieder sind beitragsfrei zu stellen.


§ 9
Organe des Vereines

Organe des Vereines sind:
1.) die Mitgliederversammlung
2.) der Vorstand


§ 10
Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen werden durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch seinen Vertreter, einberufen und geleitet. Die Mitglieder sind wenigstens 14 Tage vorher schriftlich einzuladen. Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefaßten Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. Zur Beschlußfassung ist eine Stimme mehr als die Hälfte der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich, es sei denn, dass die Beschlußfassung eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereines zum Gegenstand hat.


§ 11
Jahreshauptversammlung

Der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter, ist verpflichtet, in der ersten Hälfte eines jeden Jahres eine Jahreshauptversammlung der Mitglieder einzuberufen. Die Einladungen hierzu ergehen schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung. In der Tagesordnung müssen folgende Punkte vorgesehen sein:

1.) Geschäftsbericht des Vereinsvorsitzenden oder, im Falle seiner Verhinderung, der
     Bericht seines Stellvertreters.
2.) Verlesung des letzten Jahreshauptversammlungsprotokolls durch den Schriftführer
3.) Bericht des Kassenwartes
4.) Bericht der Kassenprüfer
5.) Entlastung des Vorstandes
6.) Verschiedenes


§ 12
Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vereinsvorsitzende, im Falle seiner Verhinderung sein Stellvertreter, muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dieses der Vorstand beschließt oder mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder es unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragen. Der Antrag muß dem Vereinsvorsitzenden schriftlich durch die persönliche Namensunterschriften der Antragsteller übermittelt werden.


§ 13
Satzungsänderungen

Über eine Satzungsänderung des Vereines beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.


§ 14
Vorstand

Der Vorstand im Sinne dieser Satzung besteht aus:

1.) dem Vorsitzenden,
2.) dem stellvertretenden Vorsitzenden,
3.) dem Schriftführer,
4.) dem Kassenwart,

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bei vorzeitigem ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist es möglich in der nächsten Mitgliederversammlung durch Zwischenwahl einen Nachfolger zu bestimmen. Die Vorstandsmitglieder müssen im Vereinsregister verlautbart werden.


§ 15
Beisitzer

Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einen oder mehrere Beisitzer berufen. Der oder die Beisitzer sind stimmberechtigt. Die Beisitzer werden durch die Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt eine Wiederwahl ist zulässig. Die Beisitzer müssen nicht im Vereinsregister verlautbart werden.


§ 16
Vertretung des Vereines

Bei Rechtsgeschäften wird der Verein vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter vertreten. Bei Rechtsgeschäften die sich über 1.500,00 EUR (Eintausendfünfhundert Euro) erstrecken, bedarf es der Zustimmung des Vorstandes.


§ 17
Kassenprüfer

Die Jahreshauptversammlung hat zwei Kassenprüfer zu bestimmen. Deren Aufgabe ist es, den Jahresabschluß zu überprüfen und in der Jahreshauptversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten.


§ 18
Auflösung des Vereines

Über die Auflösung des Vereines beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertel-Mehrheit der erschienen Mitglieder. Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes entfällt das Vermögen des Vereines an folgende gemeinnützige Einrichtungen:

1. Kinderheilstätte Nordkirchen
 Mauritiusplatz 6 in 59394 Nordkirchen
 Steuer-Nr.: 340/5758/0664 Finanzamt Recklinghausen
 Träger: Vestische Caritas-Kliniken-GmbH, Rottstraße 11 in 45711 Datteln

2. St. Vinzenz am Stadtpark
 Kampstraße 13 - 15 in 59227 Ahlen
 Steuer-Nr.: 304/5809/0248 Finanzamt Beckum
 Träger: Caritas-Trägergesellschaft Nord gem. GmbH (CTN), Robert-Koch-Straße 28 in 59227
 Ahlen

3. Verein der Freunde und Förderer der Vinzenz-von-Paul-Schule Beckum e. V.
 Holter 43 in 59269 Beckum
 Steuer-Nr.: 304/5972/1107 Finanzamt Beckum

4. Verein der Freunde und Förderer des Christophorus-Hauses e. V.
 In´t Unnerduorp 2 in 59320 Ennigerloh
 Steuer-Nr.: 304/5876/0420 Finanzamt Beckum

Die gemeinnützigen Einrichtungen erhalten das Vermögen im Falle der Vereinsauflösung jeweils zu gleichen Teilen. Desweiteren sind die Einrichtungen gehalten und verpflichtet, das Vermögen zweckentsprechend für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.


§ 19
Ermächtigung des Vorstandes

Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung ermächtigt, die Satzung gemäß der heutigen Beschlüsse endgültig zu formulieren und auch geringfügige Änderungen, die vom Gericht oder einer anderen Behörde verlangt werden, vorzunehmen.


Ahlen, 25.06.2003